Fachliche Erklärung der Blutzapper-Wirkung

Die im Blut enthaltenen Viren, Bakterien, Pilze und Mikroben werden, wenn sie auf der Höhe der Elektroden vorbeifließen, durch einen kleinen Elektroschock (der dem Menschen nichts anhaben kann) am Weiterleben und –zerstören bzw. – infizieren gehindert:

Die Eiweißschichten, die das Andocken an organismische Zellen ermöglichen sollen, werden dabei stumpf und unbrauchbar und die Zellwandmembran der sich im Blut befindenden Parasiten wird einer Potentialänderung unterzogen.

Die Stromlinie verläuft entlang der Blutbahn im Plasma um alle lebenden Zellen herum, da sie den Weg des kleinsten Widerstands nutzt. D.h.: Da die Zellmembranen der Zellen einen viel größeren spezifischen Widerstand haben als das Blutplasma, fließt der Reizstrom um die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und pathogenen Eukaryonten herum und schleift deren Zellmembranen tangential.

Der aus negativen Elektronen bestehende Körperstrom "reibt" an der positiv geladenen Zellmembran entlang und lockert die dort gelegenen Protonen von den dazugehörigen Elektronen auf der Innenseite der Zellmembran. Dadurch wird ein Anteil der innenliegenden, negativen Ladungsschicht entbunden.

Das hat eine Depolarisation der Zelle zu Folge, also eine Freisetzung von außerordentlich viel Natrium, das das für Lebensvorgänge wichtige Kalium verdrängt.

Dadurch sinkt das Membranpotential enorm. Die Schwingungs- und Reaktionsfähigkeit, verringert sich, was bis hin zur vegetativen Starre führt. Das Fließgleichgewicht mit der Umgebung (normalerweise eine fortwährende elektronische Fluktuation nach innen und außen an den Grenzflächen / Potentialdifferenzen) wird stark gestört.

Außerdem findet eine pH-Veränderung zur Alkalose hin statt: Lebenserhaltende biochemische Prozesse innerhalb der geschädigten Zelle können nicht mehr erfolgen, d.h. die Zelle (der Parasit) wird auf Kurz oder Lang absterben.